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Die Fledermäuse starten in die “Irschinger Fasnet” – Eröffnung 2018

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Die Ersinger Karnevalgesellschaft „Fledermaus“ startete mit einem Feuerwerk des Humors und der tollen Gardetänze in die heiße Phase der fünften Jahreszeit. So konnte Präsident Dirk Steiner an zwei Abenden am Wochenende, wie kann es auch anders sein, jeweils ein volles Haus in der Turn- und Festhalle begrüßen. Bürgermeister Udo Kleiner ließ es bei seinem Grußwort durchklingen: „Wenn in Irschinge Fasnet isch – isch Fasnet und sonscht nix“. Assistiert vom Vizepräsidenten Dominik Kern machte das Prinzenpaar Manuel I. (Krautmann) und Tamara I. (Drexler) in seiner Regierungserklärung dem Narrenvolk klar: Ab jetzt gelten die närrischen Gesetze und jeder ist zum Lachen und bei Damenwahl zum Tanzen verpflichtet.

Unsere “Funkis” in action

Mit drei Ansageblöcken führten die Komiteeler Janis Melcher und Marco Kraus durch das Programm. Dabei war Marco für die tollen Witze zuständig, die er aus den reichhaltig gefüllten Schubladen holte. Für die fetzige Musik sorgte die Kapelle „Top Team“. Die Funkenmariechen Elena Winteroll und Annika Steinbrecher, trainiert von Vanessa Hummel und Kerstin Reich starteten das bunte Programm bühnenfüllend mit einem Marsch aus dem Musical „Tabaluga“.In zwei Auftritten zeigte das „Dorflädle“ der Gruppe „Kurzfristig“ seine Qualitäten, um sich von den Einkaufsmärkten im Umfeld und in Bilfingen abzusetzen.

Unfreiwilliges Frauchen: Saskia Bihler

Eier selber vermehren oder eine eigene Milchproduktion aufbauen, waren zwei der Ideen des Personals, das auch seine Not mit den zum Einkauf geschickten Männern hatte. Die suchten „Frauenprobleme“ oder wollten „Nudelwasser“ erwerben. Jenny Klingel, Karina Schneider und Saskia Bihler mussten sich mit den Kunden Benny Klingel, Martin Grimm, Heike Rieflin, Andi Grimm und Harry Heinle sowie mit dessen echter Boa Constrictor Alfred herumschlagen.

Kino, erste Reihe

Voll im Takt zeigte die Mittlere Garde mit großer Präzision den Gardemarsch „Halapalu“, trainiert von Patricia Fritsch, Melanie Kern und Nina Zettelmayer. Später zeigte die Große Garde II mit dem Marschmotto „Sonne, Sommer, Sonnenschein“ in grün-weiß ihre Stärke. Sandy Opolka und Nadine Fränkle sind Trainerinnen dieser Garde. Ohne Worte, aber mit schauspielerischem Talent, brachte das Jungkomitee mit Nico Heckmann, Achim Freivogel, Jan Schmidt, Patrick Konrad, Giuliano Köhler und Silas Melcher das Publikum zum Brüllen.

Über Geli und Reinhold

Sie parodierten als Pantomime bei „Saiten mit Brot“ sechs eigenartig lebensnahe Kinobesucher.Herrlich anzusehen waren in ihren mittelalterlichen Tanzkostümen die Mädels der Kleinen Garde beim Schautanz „Mittelalter“, choreografiert von Christina Wolf und Sarah Kellhofer. Psychopaten muss man spielen können. Das „Zweier-Trio des La fleurs-Quartett“ Andre Brenk und Stefan Schuster konnte das mit Bravour im „Wartezimmer“. Der eine schwärmte nur von seiner Verflossenen „Geli“

The circle of life

und der andere war der Doppelgänger von Reinhold Messner. Fast ein Musical war der tolle Rock & Pop-Auftritt „Grow up“ von Sarah Kellhofer, Pascal Reiling und Julian Lehr. Mit Riesenbeifall entlockte das begeisterte Publikum den Dreien eine Zugabe.Sensationell war als Höhepunkt das Finale der Großen Prinzengarde I. Karina Schneider choreografierte den Schautanz „Zirkus“ als grandioses Bühnentheater. Mit dabei waren auch zahlreiche Stars unter den Solotänzern der „Fledermaus“.Für das Geschehen der beiden Prunksitzungen zeichnete das Programmteam verantwortlich mit Patrick Reiling, Pascal Reiling, Janine Frei, Benjamin Klingel und Sarah Kellhofer, unterstützt von Andre Brenk und Janis Melcher.

Text:               Martin Schott (leicht verändert von Antonia Kolb)
Bilder:            Monja Kantenwein (http://monjakantenwein.de/)

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